Ein Jahr im Kreis
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Lange Fußballtexte wechselnder Autoren. Von und mit mir.
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Dienstag, 15. April 2014

Riss - Ein Jahr im Kreis #8


Regungslos sitze ich minutenlang auf meinem kleinen Fleckchen und starre ins Leere. Vor mir, neben mir, meine Mitspieler in der Kabine. Es wird gesprochen, aber ich höre nicht hin. Ich denke gar nicht daran, mich jetzt umzuziehen - in dieser beschissenen engen Kabine. Ich kann mich nicht bewegen. Die Minuten vergehen und vor mir, neben mir zwängen sich die Mitspieler durch, wollen nach draußen, machen Scherze. Ich habe keine Lust. Ich fange ganz langsam an, mich umzuziehen, höre wieder auf. Scheiße.

Die Kabine wird leerer. Ich habe immer noch mein Trikot an, als ein Großteil der Mannschaft schon draußen ist, ein Bier trinkt, die heutige Niederlage abhakt. Ich starre auf mein Knie, das dick ist, wie eine Fußgängerampel. So eine verdammte Scheiße! Ich spüre, dass da etwas absolut nicht in Ordnung ist und ich kaum laufen geschweige denn das Bein anderweitig bewegen kann.


Die Ansetzung war wenig verheißungsvoll. Der Leser erinnert sich vielleicht an die eingangs erwähnte Tretertruppe, die nun wiederum auf uns wartete. Das einzig Interessante an dem Spiel war das Stadion. Normalerweise trug unser Gegner seine Heimspiele auf dem Platz in seinem Heimatort aus. Dieser Ground war relativ unspektakulär - mal abgesehen von einem modrigen Schwimmbecken, das gleich neben dem Grün lag und einem steilen Abhang an einer der beiden Grundlinien, der sich hervorragend für Zeitspiel eignete. Schickte man den Ball mit ausreichend Schmackes ins Toraus, glich die anschließende Ballholaktion einem alpinen Abenteuer im Kleinen - inklusive Basislager auf 800 m. Wieviel seiner Lebenszeit ein Kreisklassenspieler wohl ins Gespräch vertieft auf die Wiederbeschaffung des Spielgeräts wartend verbringt?

Der Platz, der heute bespielt werden sollte, war dagegen von ganz anderer Beschaffenheit. Statt auf eigenem Geläuf, spielte man im benachbarten Kaff, in dem sich unerwarteterweise ein feiner Rasenplatz umgeben von mächtigen Naturtribünen befand. Mehrere Meter hoch ist die von Gras bewachsene natürliche Stehtraverse, die an drei Seiten das Spielfeld umgibt. Ein Banause würde sich bei dem aufgetürmten Grün wohl an einen Deich erinnert fühlen. Bei einem Fußballer kommt selbst in der Kreisklasse bei diesem Anblick ein bisschen Stadionfeeling auf.

Die Spielstätten, an denen man sonst verkehrt, sind normalerweise eher unspannender Natur. Ein Sportplatz gleicht dem anderen auf den Dörfern. Meistens gibt es ein zweckmäßiges Funktionsgebäude Marke “DDR-Flachbau” und einen schmucklosen Platz. Obligatorische Geländer umsäumen das Grün und halten die Menschenmassen davon ab, bei der Betrachtung des wöchentlichen Ballspiels aus Übermüdung nach vorn und womöglich noch aufs Spielfeld zu kippen.

Ein “Erlebnis Stadion” kommt dabei nie so richtig auf, auch wenn inzwischen jeder Kreisligist seinen piefigen Sportplatz in “örtlicher Handwerker”-Arena umbenannt hat. In den kleineren Käffern wirkt der Platz manchmal wie eine umfunktionierte Kuhwiese. Abseits des Spielbetriebs scheint Ackerbau und Viehzucht zu regieren. Anders kann man sich das unebene Geläuf und die Spontanvegetation in Form von mannigfaltigen Blümchen in einigen Ecken kaum erklären. Direkt hinter dieser Art von Plätzen ist das Dorf dann auch meist zu Ende und agrarwirtschaftlich genutzte Flächen schließen sich an. Das verstärkt natürlich beim Betrachter den Verdacht, dass Bauer Randers wochentags das Gatter öffnet und ein paar Wiederkäuer kostenneutral die Grasmahd übernehmen lässt.

Eines muss man den Plätzen aber lassen - man darf fast immer auf Naturrasen umhertollen. Ein paar Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber Asche oder Kunstrasen findet man nahezu nie vor. Dann eher noch einen ehemaligen Rasenplatz, der aufgrund von unterlassener Pflege und/oder zu vielen Spielen zu einem spärlich bis garnicht mit Gras bewachsenem “Dreckplatz” verkommen ist. Je nach Bodenverhältnissen ist das Geläuf dann mal sandig und mit kleineren Gesteinsbrocken versetzt, mal vom ständigen Spielbetrieb festbetonierte Muttererde.

Die heutige Spielstätte verfügt nicht nur über von sattem Grün bewachsene Traversen sondern auch über einen mehr als respektablen Rasenplatz. Darüber hinaus trägt das Stadion noch seinen originären Namen aus Zeiten der SED-Herrschaft und verweist damit noch heute auf einen von “faschistischen Banditen ermordeten" VOPO. In den 50ern erbaut, strömten einst die Massen in das Rund um nicht etwa Fußball zu sehen, sondern Feldhandball. Eine Sportart, die in grauer Vorzeit anscheinend zehntausende Zuschauer anzog. Ein paar Tausend sollten es auch regelmäßig in ebenjenem Stadion gewesen sein. Damals noch mit einer Ehrentribüne ausgestattet, verfolgte man hier die Spiele des Dorfvereins, der sich bis in die landesweite Feldhandball-Oberliga der DDR vorgehangelt hatte.

Heute wirkt das Stadion etwas befremdlich, vor allem wenn Kreisklassenspiele darin ausgetragen werden. Mitten auf dem Dorf diese riesige Schüssel. Winzig klein turnen ein paar Dutzend Menschen darin herum und versuchen sich auf dieser viel zu großen Bühne am Fußballspielen. Aber wie gesagt, als Spieler kann man sich der “Faszination Stadion” nicht so recht entziehen.

Diese scheinen auch andere “Groundhopper” zu teilen. Bei meinen Recherchen zur Entstehung des Stadions ließ mich ein von einer Gruppe, die man im besten Sinne als erlebnis- und alkohol-orientiert bezeichnen konnte, aufhorchen. Besagte Herren nahmen tatsächlich die 2-stündige Zugfahrt aus Dresden auf sich, um diesem Ground einen Besuch abzustatten. Der Zufall wollte es, dass sie sich tatsächlich ein Auswärtsspiel, wenn auch nicht das hier beschriebene, meiner Mannschaft ansahen. Ganze 27 Zuschauer zählten die Groundhopper - eine Zahl, die mich überraschte - positiv. Bezeichnend, dass der Rest des Berichts sich eher mit der Beschaffung von Biervorräten, dem Stadion und dem autarken Gekicke gegen ein paar Dorfjungs beschäftigte - nicht aber mit unserem Spiel.

Aber genug zum Stadion, dessen Einfluss auf das Geschehen auf dem Platz doch eher marginal ist. Wo man beim Einlaufen ins Rund und beim Warmmachen vielleicht noch versucht, sich etwas “professioneller zu bewegen”, ist nach dem Anpfiff daran nicht mehr zu denken. Ein Schweinepass ist ein Schweinepass, egal ob du ihn im Jahn-Sportpark Sowieso oder im Bernabéu spielst. Für das unregelmäßige aber fortwährende Hoppeln des typischen Kreisklassenpasses ist nicht der Rasen sondern die Unzulänglichkeit der Spieler verantwortlich. Von daher kann man froh sein, 9 von 10 Spielen auf unebenem Geläuf zu bestreiten - Ausreden für suboptimale Performance auf dem Platz sind immer gefragt.

Der Spielverlauf ließe sich kurz zusammengefasst, wie so oft, als Aneinanderreihung unglücklicher Umstände beschreiben. Angefangen beim frühen, wie so oft vermeidbaren, Gegentor, über das, wie so oft wenig kombinationssichere, Aufbauspiel, bis hin zum Auslassen der sich, wie so oft selten bietenden, Torchancen. Dieses Spiel schien eine Blaupause unserer kollektiven Harmlosigkeit zu sein. Retrospektiv und diese Zeilen schreibend frage ich mich natürlich, ob das wirklich alles so schrecklich anzusehen ist und die Gegner wirklich so oft das Glück auf ihrer Seite haben. Vielleicht sollte ich mich auch von der Argumentationslinie verabschieden, dass mein Team “underperfomte” während die Gegner glücklich gewannen. Vielleicht waren wir auch einfach schlechter oder zumindest kein bisschen besser als die Teams, die wir zu Saisonbeginn hinter uns gewähnt hatten. Die Ergebnisse zumindest sprachen diese Sprache. Bisher hatten wir nur gegen ein Gurkenteam überzeugen können. Und auch in dieser Partie liefen wir einem selbst verschuldeten Rückstand hinterher ohne Aussicht auf den Ausgleich.

Das Match plätscherte dahin ohne ein erkennbares Bemühen von unserer Seite, den Ausgleich zu erzielen. Besser gesagt, der Gegner stand hinten ausreichend kompakt und hielt unsere Abwehr gerade so sehr in Atem, sodass wir damit vollumfänglich beschäftigt waren und keinerlei Druck nach vorne ausübten. Ich hielt mich an meine Defensivaufgaben und so wich die Stadionatmosphäre vollends dem grauen Kreisklassenalltag.

Klein gehalten wurden unsere Angriffsbemühungen von der beherzten, immer an der Grenze zur Brutalität schwankenden, Defensivarbeit unserer Gastgeber. Man mochte nicht mit den Stürmern tauschen und hörte selbst über das halbe Spielfeld hinweg, dass in der Zweikampfführung mal aus Grobschlächtigkeit, mal mit Absicht, öfter die Knöchel, Schienbeine und Hacken der Mitspieler traktiert wurden. Auch ein Grund sich hinten aufzuhalten.

Es hätte alles ganz geregelt in der sich abzeichnenden, aber verschmerzbaren Niederlage enden können, hätte mich nicht Mitte der 2. Halbzeit der Ehrgeiz gepackt. Nun könnte man meinen, ein bisschen Einsatzbereitschaft und Siegeswillen kann nicht schaden. In meinem Fall aber erwies sich der Entschluss, vielleicht doch mal den Vorwärtsgang einzulegen, als fatal. Ganz freiwillig geschah das nicht. Meinem Vordermann, im linken Mittelfeld beheimatet, ging langsam aber sicher die Puste aus. Ehemals ein Zugpferd der 1. Mannschaft, ließ er seine Karriere in der 2. ausklingen. Technisch beschlagen und trickreich konnte er immer noch seine Gegenspieler aussteigen lassen, aber eben nur für 60 Minuten. Danach verließen ihn meist die Kräfte. Als erfahrener Recke und Kapitän hätte er natürlich niemals den Platz verlassen. Stattdessen ließ er sich ein bisschen fallen und das linke Mittelfeld verwaist.

Bei knappem Rückstand gegen einen nicht übermächtigen Gegner zusammen mit dem entkräfteten Mitspieler auf Höhe des Sechzehners auf die anrollenden Angriffe zu warten, erschien mir wenig ruhmreich. Das linke Mittelfeld wollte besetzt werden. Also tat ich, was getan werden musste und arbeitete mich nun meinerseits am weiterhin kompakt stehenden Gegner ab. Dessen Zweikampfverhalten kann als unangenehm bis ekelhaft beschrieben werden. Den Gegenspielern stand ausreichend Kondition zur Verfügung um einen immer und überall zu beharken. Da wird gestochert und genestelt und meistens reicht das schon, um einen Angriff zu unterbinden. Dieses Gespiele ist zwar schmerzhaft und enervierend, aber nicht gefährlich. Ein kleiner Tritt gegen das Schienbein bringt niemanden um.

Gefährlich wird es, sobald Geschwindigkeit ins Spiel kommt, gepaart mit Grobmotorik und Kompromisslosigkeit. Ein blindes Gestocher in des Gegners Bein bei vollem Lauf ist weitaus ruinöser für die eigene Gesundheit als ein bisschen Getrete beim Kampf um den ins Aus trudelnden Ball an der Seitenlinie.

Bei mir war es eine kleine Kombination - ein Doppelpass, der einen längeren Pass in den freien Raum zur Folge hatte - der mir zwar nicht das Genick brechen, aber mich vom Weiterspielen abhalten sollte. Da rollte das Spielgerät auf der linken Seite in diesem schönen Stadion über das ausnahmsweise ebene Grün. Er schien mich zu rufen: “Flank’ mich”. Natürlich denkt man in so einem Moment nicht an irgendein Verletzungsrisiko. Man sieht den vielen Platz, die Nähe zum Strafraum und denkt, dass man genau deswegen Fußball spielt: den Ball aus vollem Lauf Richtung Elfmeterpunkt flanken. Ob dort jemand stehen und das Leder einköpfen würde - egal. Bei meinem fußballerischen Geschick wäre schon eine schön in den Strafraum segelnde Flanke ein gelungener Spielzug. Also sprintet man. Man sieht den Verteidiger heranrauschen, will aber diesen Ball unbedingt haben. "So einfach mache ich es euch nicht!" Wenigstens versuchen, den Ball zu erreichen. Es muss klappen! Fast gleichzeitig erreichen wir den Ball. Ich hole beherzt aus. Ich werde das Ding treffen. Aus vollem Lauf.

Mein Gegenspieler schenkt meinen Gedanken keinerlei Beachtung. Kompromisslos tut er bei voller Geschwindigkeit, dass, was er immer in solchen Momenten tut. Er hält ohne mit der Wimper zu zucken seinen Fuß drüber. Er ist das gewöhnt. Ich nicht. Es ist keine grobe Unsportlichkeit. Es ist eine von den vielen Kack-Aktionen des Gegners, die auch diesmal nicht bestraft wird. Vielleicht auch, weil der Schiedsrichter einfach viel zu weit entfernt steht, um zu erkennen, was genau passiert ist.

Keine Flanke segelt in den Strafraum. Ich stecke zurück, der Zweikampf ist verloren. Das Spiel wabert wieder in die andere Richtung. Ich will zurücklaufen und merke erst jetzt: Etwas stimmt nicht. Auf unserer Bank wird ein bisschen geschimpft, ob des verwährten Freistoßes. Ich renne zurück, dann trabe ich, dann humpele ich und bleibe auf Höhe der Mittellinie stehen. Ein paar Minuten probiere ich es noch, dann merke ich, das ist kein Pippieierschmerz, kein Tritt auf den Fuß, der ein bisschen zwiebelt. Es ist etwas Ernstes. Den Schmerz spüre ich, aber mich beunruhigt viel mehr, dass ich nicht mehr richtig laufen kann. Das wird nicht gut ausgehen. Für mich. Mein Gegenspieler hat genau das erreicht, was er wollte - er hat die Flanke verhindert, mich ausgeschaltet und ein bisschen eingeschüchtert. Kein Wort der Entschuldigung weder auf dem Platz noch nach dem Spiel. Ich tippe mal, dass das seine Art ist, Fußball zu spielen.

In solchen Momenten hallen ja oft die geflügelten Worte über den Platz: “Montag müssen wir alle wieder arbeiten”. Ein Spruch, von dem ich immer gedacht hatte zu verstehen, was er bedeutet. In Anbetracht der Einstellung meines Gegenspielers kamen mir Zweifel an meiner Auslegung. Sicher gab es Fußballer, die mit dem Ausspruch ein Minimum an Rücksicht auf dem Platz einforderten, damit alle nach dem Spiel wieder den wichtigen Dingen des täglichen Lebens nachgehen konnten. Vielleicht gab es aber noch eine zweite Bedeutung. Vielleicht kann man ihn auch so verstehen: die ganze Woche lasse ich mich von meinem Chef und sonstwem durch die Gegend scheuchen, aber am Wochenende auf dem Fußballplatz, da teile ich aus, da habe ich den Größten! Da gibt’s schön einen mit. Montag muss ich wieder arbeiten.

So in etwa stelle ich mir die Gedankengänge meines meiner Meinung nach hirnverbrannten Gegenspielers vor. Rücksichtslos macht er einfach meine schöne Flanke kaputt und mich gleich dazu. Aber wie gesagt, vielleicht war das auch seine Interpretation des Fußballspiels, die einfach etwas kampf- und körperbetonter als meine war. Während ich in meiner Jugend Kurzpassspiel mit der Innenseite einstudierte, zählten anderswo der Überlieferung nach in erster Linie andere Tugenden. Ich kann mich noch gut an die Schauermärchen unseres Jugendtrainers erinnern, der uns eintrichterte, dass bei manch anderen Teams, man wusste nicht genau, ob es sich um Homo sapiens oder primitive Vorformen handelte, nur gerannt, gebolzt und getreten wurde. Die Mär ging um, dass dort sogar Pressschläge trainiert wurden und sie als elementares spielerisches Mittel zum Einsatz kamen.

Ein Presschlagtraining hätte mir vielleicht auch gut getan an diesem Tag. So war ich verletzt und musste mich auswechseln lassen. Von draußen betrachtete ich das Elend nur noch und konnte nicht mehr dazu beitragen. Unsere harmlosen Angriffsbemühungen gipfelten in Erschöpfung auf dem Platz und ermöglichten dem Gegner ein zweites Tor kurz vor Schluss. Eines aus der Kategorie “Ausgerechnet” - ein kleines Solo beginnend an der Mittellinie mündete in einem sehenswerten 30-m-Schuss, der zielsicher einschlug.

Ein Spiel gegen diesen Gegner durch ein Gurkentor in Halbzeit 1 zu verlieren ist eine Sache. In der Schlussphase von einem vermeintlich unvermögenden Team ein das Spiel entscheidendes Traumtor zu kassieren, eine andere. Maximale Demütigung allüberall nach dem Abpfiff. Das ich beim Gang in die Kabine mehr kroch als lief, ging in der allgemeinen schlechten Laune unter. Wieso kümmert sich denn keiner um mich? Kein Wort, keine echte Hilfe, nur ein bisschen lieblos distribuiertes Eisspray und diese schreckliche Salbe, die nichts anderes tut, als am Ort des Auftragens unglaubliche Wärme zu entwickeln. Meine Verletzung ging wohl als eine Art üblicher Kollateralschaden durch. Hinzu kam, dass sich die Schwere meiner Verletzung erst jetzt abzeichnete. Der Schmerz brach sich langsam Bahn, die Bewegungen wurden schwerer.

Regungslos und missmutig saß ich minutenlang auf meinem Fleckchen in der Kabine und starrte ins Leere, zog mich schlussendlich doch um. Ganz langsam, unter Schmerzen. Was für eine riesengroße Scheiße!



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